Alt 02.07.2011, 14:20   #1
Bloody Newbie
26 Posts
 
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Freude an der Einsamkeit???

Muss der Mensch zwangsläufig ein "Herdentier" sein?
Ich habe mich schon mit mehreren Leuten über dieses Thema unterhalten, und die meisten sind der Meinung, dass der Mensch nicht zum Einzelgänger geboren ist. Sie sagen, jeder Mensch sehnt sich nach Nähe, Wärme und Geborgenheit, die er nur bei anderen Menschen finden kann; manche Menschen wollen zwar eine Zeit lang alleine sein, jedoch ist dies kein Zustand von Dauer; es liegt in der Natur des Menschen, sich mit seinesgleichen zu umgeben; niemand kann behaupten, dass er keine anderen Menschen braucht - jeder braucht die Nähe eines anderen Menschen; usw. ...

Ist das wirklich so? Ist es so unwahrscheinlich, dass ein Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt beschließt, allein zu bleiben, und dies auch durchhält? In diesem konkreten Fall natürlich nicht völlig allein und isoliert - das Leben als Einsiedler irgendwo in der Natur ist sicherlich nicht für jeden vorstellbar...
"Allein sein" ist hier gemeint als die bewusste Abgrenzung von anderen Menschen. Man beschließt, so weit es geht jeden Kontakt zu anderen vermeiden - Gespräche hin und wieder ja, aber wirkliche Nähe nein. Warum wird so oft gedacht, dass sich das nicht wirklich realisieren lässt?

"Selbstgewählte Einsamkeit"... so gut wie niemanden an sich heranlassen, das Allein-Sein vorziehen, Gesellschaft anderer meiden, keine wirkliche Nähe zulassen...
Ist es wirklich so unmöglich, wie manch einer meint, oder ist es doch möglich?
Eternity.
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